Viele von uns wollen irgendwann einmal im Leben abnehmen. Doch das ist nicht so schnell getan, wie es gesagt ist. Die guten Absichten sind da, bloss es fehlt an der Umsetzung. 80 Prozent scheitern bei ihrem Plan. Durchhaltevermögen ist das Wichtigste für jede und jeden, der oder dieeine Gewichtsabnahme möchten. Schätzungsweise 30 Prozent der europäischen Bevölkerung ist mindestens leicht über dem Idealgewicht. Deshalb ist es auch leicht, mit solchen Menschen ein bisschen Geld zu machen. Da existieren Kurse, Pülverchen, der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Und da geht auch leicht vergessen: Wer nach einer erfolgreichen Diät wieder so zuschlägt wie früher, der Landet schon bald wieder auf Feld eins. Man bezeichnet das als Jojo-Effekt. Dabei wäre es ganz leicht. Gesunde Ernährung und viel Sport verhelfen zum gewünschten Ergebnis. Mehr Bewegung ist vor allem eine Sache von Durchhaltevermögen. Beim Essen dagegen muss man sich die Frage stellen. Warum esse ich? Weil man Hunger hat oder weil man zum Beispiel frustriert ist. Und wonach greift man? Zum Schokoriegel oder zum Apfel? Wer seine Mahlzeiten am besten schriftlich festhält, der tut sich einen grossen Gefallen, sofern man die Realität nicht schönt. Denn die grossen Mahlzeiten zählen genau so, jede Süssigkeit, die man sich einfach so noch gönnt. Verschiedene „Punktesysteme“ wie eBalance oder Weightwatchers halten genau fest, wie viel man tatäschlich zu sich nimmt. Aber auch nur dann, wenn man wirklich ehrlich zu sich selbst ist. Das gleiche gilt beim Sport. Die Einkäufe mit dem Fahrrad statt dem Auto zu erledigen, das ist eine Sache. Allerdings ist das bloss der Anfang. Wenn der Körper wirklich fett verbrennen soll, ist Jogging noch immer die effektivste Art der Bewegung. Dabei werden die meisten Kalorien vernichtet (gefolgt von Radfahren und Schwimmen). Doch auch körperliche Betätigung reicht nicht, wenn man es nicht richtig macht. Als Faustregel gilt: Erst nach einer bestimmten Zeit der Bewegung stellt der Körper auf Fettverbrennung um. Vorher verbrennt er bloss Kohlehydrate. Dieser Moment ist je nach Typ unterschiedlich und kann mal mehr, mal weniger betragen. Das kann zwar durch Tests ermittelt werden, doch einfacher ist die Faustregel, dass der Körper nach 30 Minuten Sport auf Fettverbrennung umstellt. Wichtig ist dabei, dass man den Körper gerade am Anfang nicht zusehr belastet. Beim Jogging sollte also ein Lauftempo gewählt werden, bei dem man noch sprechen kann. Wenn man also ausser Atem gerät, ist es Zeit, das Tempo zu drosseln. Genau so wichtig ist die Anzahl Trainings-Einheiten in der Woche. Der Körper braucht Zeit, um sich zwischen den Belastungen zu erholen. Zwei Lauftrainings sind daher pro Woche ideal. Vier pro Woche gelten als maximale Frequenz.
Beide Faktoren, Ernährung sowie Sport sind langfristige Projekte. Sie benötigen einen starken Willen, denn der Mensch neigt dazu, den schnellen Erfolg zu suchen. Das ist auch der Grund, weshalb wir dazu neigen, den Werbeversprechen zu glauben. Wer ihnen widerstehen kann und kurz in sich geht, der der ist schon einen grossen Schritt weiter. So gut geht die Gewichtsreduktion!